Move Your Money => Measure Our Money

Die Huffington Post is Nummer Eins auf der Technorati-Liste von Blogs. Herausgeberin Arianna Huffington startete kurz vor Neujahr die Kampagne „Move Your Money“ mit einem Video, das mittlerweile mehr als 427,000 mal angesehen wurde. Auf http://www.youtube.com/watch?v=Icqrx0OimSs

Es geht einfach darum, dass man seine Konten bei den grossen „systemrelevanten“ Banken auflöst und mit kleinen Banken und Kreditgesellschaften arbeitet.

Die Facebook-Gruppe hat mehr als 26,000 Fans, und am System wird sich nicht viel ändern. Aber der Trend, dass die Grossen die Kleinen schlucken, wird vielleicht aufgehalten. Und mehr Menschen werden zum Nachdenken gebracht. Ausserdem haben die Medien was Interessantes zu berichten!

Für die tiefer liegende systematische Unterhöhlung der Währung sind die Zentralbanker und Finanzminister zuständig. Und die sollten „Währungsmaße“ einführen, ausser sich auf BSP, Inflation und öffentliche Schulden zu verlassen. Für den Fall, dass sie das System besser verstehen wollen, wären folgende Maße hilfreich

    für den Staatshaushalt
    — das Verhältnis von Steuereinkünften zu Staatsschulden

    für die Geldmenge einer Nation
    — das Verhältnis von Bargeld zu Kreditgeld

    für die Möglichkeit von Staatsbankrotten
    — das Verhältnis von Schulden in der eigenen Währung zu Schulden in Fremdwährungen.

Bei Geld geht es nicht nur um Plus und Minus wegen Schulden und Profiten, sondern auch um Verhältnisse von verschiedenen Arten von Geld und von Währungen!

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9 Antworten

  1. […] das blog Nationale Schuldenbin ich auf einen interesante Idee gestossen, die gerade in den USA verbreitet wird: “Move […]

  2. […] weiter über die Aktion “Move your Money!” informieren möchte kann dies auf dem Blog Nationale Schulden oder direkt auf der Seite der […]

  3. Hallo,

    schön dass es Blogsysteme wie WordPress gibt und Google. Diese Aktion sucht und braucht Unterstützer.

    Wir von attac Frechen haben schnell gehandelt und mit der folgenden Webseite

    http://www.Move-Your-Money.org

    diese registriert und zeigt derzeit auf unseren Artikel dieser Regionalgruppe Frechen im Rhein-Erft-Kreis an der Stadtgrenze zu Köln.

    Wir suchen Unterstützer in jeder Form, sei es dankenswerter Weise einem Kommentar oder mit tatkräftiger Unterstützung im Web, Flyer, Logo-Entwicklung etc. und natürlich im Weitersagen und Schreiben von Blogs.

    Wäre toll hier aus dem Netz Hilfe zu erhalten, um endlich das Kasino zu schließen.
    Wir sind die Tröpchen, die zum reißenden Fluß werden und ganze Felsen zum Einsturz bringen! Mach mit !

    Wir können mehr erreichen, als wir es von unseren Politikern immer wünschen und dies nur in Form von wählen oder Nicht-wählen.

    Gruss
    Andreas Zech

    • Ja, die WordPress „magic“ ist ganz beachtlich.

      Klasse, dass Ihr in Frechen aktive seid! Oft geht ATTAC nicht weit und tief genug.

      Die in England initiierte Robin Hood Steuer ist jetzt ’ne gute Gelegenheit. Schliesslich war die Tobin Steuer damals der Ausloeser fuer ATTAC.

      Unser Geldsystem bietet soooo viele Ansatzpunkte, es zu veraendern. Aber dazu gehoert, mit dem „Feind“ zu sprechen, bzw. ihm die kalte Schulter zu zeigen, wie bei Move Your Money.

      Well done, Andreas!!!

      • Attac könnte weit und tief genug gehen, aber es liegt meines Erachtens auch an den Mitgliedern. Da ich das vernetzte Denken eingeimpft habe, verstehe ich nicht, dass gerade eine Organisation sich dezentral strukturiert.

        Regionalgruppen nur auf der attac Webseite ist zu wenig. Die Schlagkraft des Internet wird so nicht genutzt.

        Ich komme selbst aus der Parteiarbeit, wie soviele und bin nun bei attac. Alle Parteien krankenam selben System, da istauch eine Linke nicht gefeit davor. Die Grünen haben ihr Waterloo mit Joschka Fischer schon gehabt, mit Claudia Roth geht es meines erachtens weiter.

        Eben wegen der Struktur angagiere ich mich hier und motiviere mitzumachen. Natürlich gibt es tatsächlich auch Einwände, was, wenn nun wikrlich hierzulande viele Menschen zu den Kreissparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken wechseln würden ?

        Gerade wurde mit dem Geld der Steuerzahler / Allgemeinheit private Banken wie die Commerzbank / Dresdner Bank gerettet. Und nun könnte Sie unter Umständen wieder in Schieflage geraten ?

        Wer aber gibt auch hier den Kleinen das Geld ? Wär investiert riskofreudiger ? Die kleinen Banken.

        Ich bin gelernter Bankkaufmann und habe selbst die Entwicklung gesehen von der Deutschen Bank. Investmentbanking, Grosskundengeschäft und jetzt entdeckt Sie wieder die kleinen Leute und will die Postbank haben.

        Das Geld muss in viele Hände. Die Konzentration schnürrt uns nicht nur den Hals zu, sie erstickt geradzu die gesamte Wirtschaft. Dies führt vermehrt zu Korruption. Siehe Kohl uns Konsorten, die horrende Beraterverträge von Kirch erhalten haben fürs Nichtstun.

        Wir sind das Volk ist noch nie so wichtig geworden, wie heute.

        Selbst viele Journalisten schreiben doch nur im Auftrage oder werden zensiert. Sog. linkes Gedankengut wird systematisch zerstört, in dem Medien gezüchtet werden.
        Das Internet sehe ich hier als Befreiung an.

        Mein Freund und Weggefährte aus alten Ausbildungszeiten hat ein tolles Buch geschrieben:

        „Zu Geld und Ökonomie“ con Simon Bichlmaier, http://www.simon-bichlmaier.de

    • Ein Flyer steht bereits seit Anfang Februar im Netz.
      http://home.arcor.de/pixcase/
      Move mit! – Es bleibt nicht mer viel Zeit…

  4. Oh la la, ein Bankkaufmann, der durchblickt und seine Meinung veröffentlicht. PRIMA, Andreas, und besonderen Dank für den Hinweis auf Simon Bichlmaier!

    Weiterhin viel Spass im Netz!

  5. Unterstützer der Aktion: Move-Your-Money.org
    ————————————————————-

    Wer die Aktion nur dahingehend versteht, sein Geld zu “moven”, sprich beispielsweise von der Ackermann’schen Bank, der Deutschen Bank AG, zu einer Genossenschaftsbank zu wechseln, der hat meines Wissens nach nicht verstanden, wohin die Aktion will.

    Hierzu sollte einfach mal das Buch, BANK BANKER BANKROTT von René Zeyer gelesen werden bzw. das hervorragende Nachwort.

    Diese wenigen, Alan Greenspan und Ex-FED-Vorsitzender der Notenbank der USA, sind laut dem Buch DIEBE oder einfach nur Gangster, die den größten Coup der Geschichte des Geldraubes gemacht haben.

    Erinnern wir uns doch: Das Geld ist nicht verbrannt worden, es ist nur ge- “moved” worden und für die Lücke stehen Millionen von Menschen ein.

    Ursache: Waren in den letzten Jahren, im letzten Jahrzehnt, die permanenten niedrigen Zinsen.

    Was heißt das ?

    Ich als Sparer bekam lächerliche 2-3 Prozent, die die Teuerungsrate (Inflation, Kapitalertragssteuer) einfach so aufgefressen haben, dass für viele der Zwang entstand, diesen “Umpacker”-Service der Banken in Anspruch zu nehmen.

    Das Perfide ist an dieser Geschichte, dass dieses Vokabular einzug gehalten hat und jeder einfach so verwendet, als wäre dies selbstverständlich. Damit wurde der Crash zu dem, was er heute ist.

    Ich als Immobilien-Makler aus Trier unterstütze die Aktion, Move-Your-Money.org schon deshalb, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Ich sehe unsere Demokratie in Gefahr, denn es gab bisher kein internationales Gericht, dass diese Leute, – Gauner ? -, zur Verantwortung gezogen hat. Die Bonis sind in die Taschen weniger gewandert und es wird einfach so weitergemacht.

    Schaut Euch doch den regionalen Immobilien-Markt an, ein guter Beleg, wie schwer es gerade jetzt geworden ist. Und natürlich: Es scheitert oft an der Finanzierung der Banken.
    Kriminell wird es doch erst dann, was seit 2004 gängige Praxis ist, wenn die Banken diese Kredite an die Heuschrecken verkaufen und diese zur sofortigen Fälligkeit zurückgezahlt werden sollen.

    Hier empfehle ich den Google-Link zu Kathy Thedens,

    http://www.google.de/#hl=de&source=hp&q=Kathy+Thedens&aq=f&aqi=&aql=&oq=&gs_rfai=&fp=7d1a13ac1333581c

    Hans Werner Rieb | RIEB Immobilien
    http://www.trier-immobilien-makler.de/author/rieb-immobilien

    Immobilienmakler und Immobilien-Gutachter
    im Regierungsbezirk Trier und Umgebung (Luxemburg)

    • Ja, ja, Herr Rieb, es ist eine Schande, dass das Land der Dichter und Denker sowie Musiker und Mathematiker sich soooo hat verkaufen lassen – von Dummen und Verdummten an Diebe.

      GANZ HERZLICHEN DANK fuer Ihren Kommentar! Entschuldigung, dass ich erst heute frei schalte und antworte!

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